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Nepal: 3 Passes Trek

Gokyo: Gokyo Ri

Hiking/Trekking
T2
Date of tour
9.5.2023
Tour started at
07:23
Tour finished at
11:32
Active time in hours
3 hrs
Distance in km
4.1 km
Ascent
661 m
Descent
661 m
Lowest point
4759 m
Highest point
5360 m
dashboard.stats.metric.description.hr
routes.stats.metric.values.avgHr
mountain (alpine)
Gokyo Ri 5360 m
lake/water
Dudh Pokhari
place
Gokyo 4750 m

Seit gestern habe ich endlich wieder (VIEL) Hunger und mein Magen sich endlich reguliert - das fühlt sich wirklich gut an. Schlafen kann ich jetzt auch, aber dafür habe ich seit dem Morgen einen Reizhusten - am Abend sogar mit Auswurf. Na geil, hoffentlich wird das nicht schlimmer!

Nach dem Frühstück gehts hinauf auf den Aussichtsberg Gokyo Ri (5363m). Wir brauchen nur 1.5 Stunden für die 600 hm. Das ist zwar furchtbar anstrengend, aber zeigt auch, dass die Akklimatisation offenbar wirkt und ich gesundheitlich wieder etwas besser da stehe.

Auf dem Gipfel - es ist keine Wolke am Himmel und es geht kaum Wind - bin ich an meinem neuen Lieblingsort angekommen! Ein wunderbarer Granitgrat, auf dem man etwas herumkraxeln kann, und dann dieser WAHNSINNS-BLICK! Vom Choy Oyu über Everest, Lhotse, Makalu bis hinunter zu den 6000ern im Süden...

Ich kann ich gar nicht satt sehen und will nicht mehr runter. Lama meinte, wir würden 20 Minuten hier oben sein, aber ich sage ihm, dass sie gerne absteigen könnten, ich würde noch bleiben. Letztlich bleiben wir alle fast anderthalb Stunden und steigen erst zum Mittagessen wieder ab. Sogar Sangge, unser Träger, kommt noch hoch und geniesst mit uns die Aussicht. Ich klettere auf den letzten Ausläufer des Grates, er kommt etwas schüchtern hinterher, und dann machen wir Fotos voneinander - auch so kann etwas Verständigung ohne Sprachkenntnisse funktionieren, von ihm haben wir leider nicht viel erfahren während des Treks.

Am Nachmittag wandern wir zum 4. Gokyo-See im Norden. Das ist recht unspektakulär, aber irgendwie auch faszinierend, da wir die einzigen sind, die hier in dieser wilden Gegend unterwegs sind. Keine Menschenseele begegnet uns. Nur Gras, Steine, Felsen, und in der Ferne das immer grösser werdende Eismassiv. Wahnsinn.

Dann gehen wir ins Backpacker Café und lassen die Seele baumeln, wieder bei Cappucino und Karottenkuchen (den gibts hier wirklich häufig). Jetzt hoffe ich nur, dass der Husten weggeht, das wäre morgen nicht so schön, denn da steht die letzte Passüberschreitung an.

Everest close-up
Cho Oyu und Kyachung Kang
Gipfel des Gokyo Ri
Mittlerweile "Vollbart"
Am Ende vom Grat
4. Gokyo-See
Toilette - nachts alles vereist
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