Capanna Pairolo - Sasso Basciotta (2073m)
Als die ersten Sonnenstrahlen in mein Gesicht schienen (tolles Gefühl, das ich schon lange nicht mehr erleben durfte), startete ich motiviert in den zweiten Tag - auch wenn der gestrige Hitze-Tage nicht ganz an mir vorbeiging. So beschloss ich, heute wirklich nur so weit zu gehen, wie nötig. Dank Zelt war ich sowieso komplett flexibel.
Der zunächst wieder waldige Aufstieg ließ die Strapazen von gestern dann schnell vergessen, die Sonnenstrahlen, die sich durch das Blätterdach kämpften, schufen eine einmalige Stimmung.
Oben auf dem Kamm angekommen, wurde es wieder sonnig und die Sicht weitläufig. Ich nahm noch dem Umweg auf den Cima di Fiorina (1810m) in Kauf, dann ging es weitläufig in Richtung Rifugio San Lucio, wo ich meinen Elektrolyte-Haushalt auffrischte (es hatte auch hier oben wieder mindestens 30 Grad...).
Dann ging es hinauf auf den Sasso Basciotta (2703m), vorbei an dem wegen Umbau geschlossenen Rifugio Garzzirola. Kurz unterhalb des gleichnamigen Gipfels entschied ich mich, den Rest des Tages zu entspannen und die Nacht zu verbringen. Dank eines Schneefelds war hatte ich sogar eisgekühltes Frischwasser direkt um die Ecke - mehr Luxus geht nicht!
Peaks! of the world