Macun Seen
Nachdem die zwei letzten Tage gemütlich und mit moderaten Ansprüchen verbunden waren, zog ich am letzten Tag die Zügel etwas an, um die Macun-Seenplatte zu durchschreiten.
Um es kurz zu machen: die Tour ist jede Anstrengung wert. Der Anblick, der sich nach den 1500hm Anstieg auf dem Spi da Baselgia (2945m) bietet, ist kaum in Worte zu fassen. Der Blick gleitet über das Hochplateau, das im Süden, Westen und Osten durch Berge eingekesselt ist, hinweg über die malerischen Seen, die die Hochebene wie Perlen durchziehen.
Wenn man nicht wüsste, dass man streckenmäßig nicht einmal die Hälfte hat und noch über 1600hm absteigen muss, würde man hier ewig verharren. So ging es zunächst durch ein großes Geröll- und Schuttfeld hinunter zu den Seen, hier wird der Weg wieder angenehm und man kann sich an den Ufern der Seen gemütlich machen (Markierungen beachten, Schutzgebiet!).
Zuguterletzt ist der eigentliche Abstieg nach Lavin angesagt, der ebenfalls zunächst sehr geröllig, dann aber unschwierig und schön durch das Tal hinunter geht, vorbei an der Alp Zezina, bei der ich noch einmal die Wasserreserven aufludt und die Beine hochlegte.
Dann ging es durch den Bergwald unschwierig hinuter nach Levin, wo der Zug zurück nach Zernez wartete.
Peaks! of the world